Zurzeit stehen keine Konzerte an.
Schauen Sie aber öfter mal wieder hier vorbei!
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Am 26. Oktober 2007 hat die Musikwerkstatt Tettnang in der Reihe jörg walesch, geige das Konzert >>diesmal: jazz & folk<< veranstaltet - hier eine Rezension der "Schwäbischen Zeitung":

(Foto: pr)
TETTNANG (sz) Mit Jazz- und Folkmusikklängen hat Jörg Walesch den Rittersaal erfüllt. Eingeladen hatte die Musikwerkstatt Tettnang.
Jörg Walesch zeigt zuerst, was er auf der "Fiddle" zu bieten hat. In den ersten beiden Stücken von Darol Anger sind irische Wurzeln zu hören: Eines heißt "Ride The Wild Turkey" - den wilden Truthahn reiten. Genauso hört es sich an, wenn Walesch mit seinen "Überraschungsgästen" Alexander Varga, Geige und Thomas Lorenz, Gitarre, loslegt. Dazu kommt eine präzise Rhythmusgruppe: Heiner Merk am Kontrabass und William Widmann mit einem kleinen Drumset. Mit dem dritten Stück, einem verträumten Walzer desselben Komponisten, findet Walesch eine elegante Überleitung zum Jazz - dem zweiten Thema des Abends. Hierzu wechselt Widmann zum Drumset und der Pianist Stefan Schnell kommt hinzu. Besonders intensiv wird das Musikerlebnis des Quartetts immer in den ruhigen Jazzballaden, sei es von Duke Ellington oder in den Eigenkompositionen Jörg Waleschs. Hier lassen sich die Musiker angenehm viel Zeit, um das Thema und die Improvisationen zu entwickeln.
Ein weiteres Konzert mit Jörg Walesch ist am 9. Dezember im Café Vaude in Obereisenbach. Dann geht es um Caféhausmusik.
Schwäbische Zeitung, 31.10.2007
Am 20. April 2007 haben wir dieses Konzert veranstaltet:
In Zusammenarbeit mit dem "Jazzclub Konstanz e.V." und dem "Theater an der Grenze", CH-Kreuzlingen
spielten die beiden ungarischen Ausnahme-Musiker Zoltán Lantos (Violine) und Kornél Horváth (Perkussion). Beide sind weltberühmte Mitglieder der ungarischen Jazzmusikervereinigung "Majazz" und gleichzeitig auch der Kern des Budapester Jazzquartetts "Mirrorworld".
Wir danken dem "Jazzclub Konstanz" und dem "Theater an der Grenze" sehr für die unkomplizierte, kollegiale, einfach wunderbare Zusammenarbeit!
Impressionen vom Konzert:




Die Konzertfotos von Zoltán Lantos (Violine) und Kornél Horváth (Percussion) wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Stefan Postius (Jazzclub Konstanz)
Rezension:
KINO FÜR DIE OHREN
Jazzclub-Konzert: Zoltán Lantos und Kornél Horváth im Theater an der Grenze
Von Herbert-E. Probst - SÜDKURIER, 25. April 2007
Stimmen sie noch oder spielen sie schon? Beim Auftritt der ungarischen Zoltán Lantos und Kornél Horváth im Kreuzlinger Theater an der Grenze trafen sich ganz unterschiedliche Welten. So ist es allein schon ein Wagnis für den Konstanzer Jazzclub mit einem so ambitionierten Projekt über die Grenze zu gehen und in einem etablierten Kleintheater teilweise ein ganz anderes Publikum zu erreichen, als im vertrauten Umfeld. Und das Experiment hat sich gelohnt, denn das für einen so "exotischen" Anlass erstaunlich zahlreich erschienene Publikum hat einen bemerkenswerten Abend erlebt.
Über die Grenzen zu gehen, ist erklärtes Motto des Jazzclubs Konstanz. Und wie ernst man dies nimmt, lässt sich nicht zuletzt an der Einladung an den Jazz-Violinisten Zoltán Lantos und den Jazz-Schlagzeuger Kornél Horváth zeigen. Denn wohl selten stießen jedwede Beschreibungen oder Etiketten so schnell an Grenzen. Und für die vielen Schubladen, die man hier für klassische Vergleiche bräuchte, würde selbst der größte Apothekerschrank nicht ausreichen. Denn im Zusammenhang mit den beiden Ausnahmemusikern ist nicht einmal der Begriff Jazz so ganz unumstritten.
"Go with the flow" forderte Zoltán Lantos nach dem ersten Stück das teilweise fast entrückt lauschende Publikum auf - und sparte sich umfangreiche Erklärungen. Denn ob, was die beiden nun machen, Jazz, Ethno oder World-Music ist, wird nur dann zum Problem, wenn man jemandem, der nicht dabei war, beschreiben will, was man eigentlich gehört hat.
Zoltán Lantos entlockt seinen teils hoch exotischen Violinen - nicht zuletzt mit einer Fülle technischer Tricks - Klänge irgendwo zwischen Syntheseizer, E-Bass oder Saxophon. Und was Kornél Horváth so alles als Percussion-Instrument benutzt, würde bei der Verzollung an der Grenze wohl nicht selten auch als Küchengerät durchgehen. Und alles zusammen hat dann wohl indische und ungarische Wurzeln - und jede andere Assoziation wäre auch nicht falsch.
Auf höchst eigenwillige Art entstehen so bei den Zuhörern ganz individuelle Erlebnisse, so wie Kino für die Ohren. Es ist eine Musik, bei der weder Rhythmus noch Melodie im Vordergrund stehen. Und jeder dieser Begriffe - einschließlich der Musik - ließe sich hinterfragen. Es ist eine Musik, die dem "normalen" Zuhörer bestenfalls spät in der Nacht im Autoradio begegnet und zu hektischem Weiterschalten nötigt. Aber es ist auch eine Musik, die den trägt, der sich darauf einlässt. Atmosphärisch dicht, fast meditativ, aber immer in Bewegung und manchmal ganz leidenschaftlich. Tausende von Einflüssen blitzen auf und sind doch immer weit mehr als Zitate und fern jeder Beliebigkeit. Eine Musik, die nicht wirklich Grenzen überschreitet, sondern diese überflüssig und albern erscheinen lässt und so tatsächlich grenzenlos wird.
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ERÖFFNUNGSREIHE 2002
Die im Folgenden vorgestellten Konzerte liegen in der Vergangenheit. Da sie aber zu den Eröffnungsveranstaltungen gehören, die im Mai/Juni 2002 stattfanden, könnten sie vielleicht doch für Sie interessant sein.
Mittwoch, 29.05.2002, 20:00 Uhr
Konzert mit dem Buchberger Quartett, Frankfurt/Main
Eintritt: 15,- Euro
Fördermitglieder, Schüler, Studenten, Arbeitslose: 12,- Euro (nur Abendkasse)
Donnerstag, 30.05.2002, 20:00 Uhr
Konzert mit Gregor Hübner, New York und Ravensburg, und
Richie Beirach, New York und Leipzig
Eintritt: 15,- Euro
Fördermitglieder, Schüler, Studenten, Arbeitslose: 12,- Euro (nur Abendkasse)
Sonntag, 02.06.2002, 20:00 Uhr
Konzert mit Zoltán Lantos und seinem Projekt MIRRORWORLD, Budapest
Eintritt: 15,- Euro
Fördermitglieder, Schüler, Studenten, Arbeitslose: 12,- Euro (nur Abendkasse)
VOLKER BIESENBENDER SPIELT BACH
Freitag, 24. Januar 2003
Konzert mit Volker Biesenbender, Basel
zugunsten des Förderkreis CASACORDA e.V.
Rezension
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© Jörg Walesch jwalesch @ casacorda.de